Veranstaltungen
AQUEIS e.V. beteiligt sich an der Durchführung öffentlicher Veranstaltungen. Dabei sollen meereswissenschaftliche Inhalte der Bevölkerung zugänglich gemacht werden.
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*September 2018*
Vortrag an Schule in Sinzheim: Unsere Zukunft mit Plastik
450 SchülerInnen beim Vortrag von Miriam Weber an der Lothar-von-Kübel-Realschule in Sinzheim

Pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres hatten uns engagierte Eltern und Lehrerinnen zu einer Veranstaltung in der Fremersberghalle eingeladen, um den SchülerInnen und LehrerInnen über unsere Erfahrungen mit Plastikmüll vor allem im Meer zu berichten. Die AQUEIS-Vorsitzende und Meeresbiologin Dr. Miriam Weber erläuterte die Problematik der zunehmenden Verschmutzung der Gewässer mit Plastik, erklärte die Ursachen und ging den Eintragswegen auf den Grund. Vor allem die Folgen für die Tiere, aber auch für den Menschen beeindruckte die ZuhörerInnen nachhaltig. Aufmerksam verfolgten sie auch die vorgestellten Lösungsansätze. „Was kann jeder von uns selbst tun?“, war die Schlüsselfrage, die in der anschließenden Fragerunde weiter vertieft wurde.
Die Anregungen, die während des Vortrags aufgenommen wurden, werden in der demnächst stattfindenden Projektwoche an der Lothar-von-Kübel-Realschule auf jeden Fall vertieft, so die Reaktionen von SchülerInnen und LehrerInnen.
AQUEIS wird weiterhin für Fragen zur Verfügung stehen und den angestrebten Prozess hin zu einer plastikmüll-freien Schule unterstützen.
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*Juli 2018*
Öffentlicher Vortragsabend: Plastik im Meer – und was wir dagegen tun können

Bei einem öffentlichen Vortragsabend auf der Dorfpiazza von Pomonte, Insel Elba, mit dem Meeresbiologen Christian Lott (HYDRA und AQUEIS), der über fast 30 Jahre Expeditionen und Forschung weltweit berichtete, und wie er und seine Kollegen durch die Erfahrungen schließlich von Meeresbiologen zu „Plastik“biologen wurden. Mit dabei auch Bürgermeisterin Anna Bulgaresi, die in ihrer Gemeinde Marciana neue Maßnahmen zum besseren Müllmanagement umsetzt. Nationalparkbiologin Francesca Giannini hatte von zu Hause verschiedene Plastikgegenstände mitgebracht, die sie mit den anwesenden Kindern kritisch unter die Lupe nahm. Die Präsidentin des Umweltvereins „Legambiente“ Maria Frangioni berichtete von Initiativen zur Umweltbildung und zur Förderung des Bewusstseins für junge Menschen gerade jetzt in den Sommerferien. Gabriella Solari, Direktorin der lokalen Abfallbetriebe ESA wies auf die Rolle jedes Einzelnen hin und rief die Bevölkerung zum Mitmachen bei den neuen Massnahmen zu Mülltrennung auf. Giuseppe Tanelli, selbst Einwohner von Pomonte und bei der Gründung der erste Präsident des Nationalparks Toskanisches Archipel, mahnte, an die kommenden Generationen zu denken, dabei aber nicht nur an das Bewusstsein der Kinder zu appellieren, sondern auch im
Alter Verantwortung zu übernehmen. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Ausstellung verschiedener Meeresmüll-Arten zum Anfassen und erklären lassen von AQUEIS-Helfern.
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*Mai/Juni 2018*
Dem angespülten Mikroplastik auf der Spur, haben die 4 Gruppen des Segeltörns Segeln und Forschen am Strand von Fetovaia (Italien) jeweils eine Probenahme des Sandes genommen und am HYDRA Institut für Meereswissenschaften analysiert. Auf der Route Genua-Elba-Sardinien-Elba-Genua hatten die Teilnehmer von Bord des Segelschiffs bereits Proben von der Meeresoberfläche auf Mikroplastik untersucht (mehr dazu auf der Facebookseite). In den oberen 5 cm des sogenannten Spülsaums war das Ergebnis das Gleiche: in jeder Probe sind Plastikpartikel von 0,63 bis 6 mm zu finden!
Ein herzliches Dankeschön geht an die enthusiastischen Teilnehmer, den Kapitän & den Doktor und das HYDRA Institut.

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*Dezember 2017*
AQUEIS-Stipendiatin Nora-Charlotte Pauli hat sich weiter im Namen des Vereins engagiert. Am 14.12.2017 hat Nora in einem öffentlichen Vortrag am GEOMAR / Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel Daten aus den folgenden drei Studien präsentiert:
„Biofilm and Diatom Succession on Polyethylene and Biodegradable Plastic Bags in two marine habitats: Early signs of degradation in the pelgaic and benthic zone”
„Macrofouling communitites and the degradation of plastic bags in the sea – an in situ experiment”
“Opening bio-based markets by standards, labelling and procurement”, das von der EU geförderte Projekt OPEN-Bio
AQUEIS bedankt sich bei Nora für den Beitrag.

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*November 2017*
Der erste nationale Workshop zum Thema „Reduzierung von Kunststoffabfällen in den Gewässern des Coral Triangels“ an der Sam Ratulangi University in Manado (Indonesien) bot 2 AQUEIS-Mitgliedern eine gute Gelegenheit, aktiv ihre Forschungsinteressen vorzustellen. Christian Lott hielt einen Vortrag über “Marine Plastic Litter and what we can do about it – A Scientist’s Perspective” und Miriam Weber stellte die Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen vor: “Bio-degradable Plastic – Science and Fiction”. Der Workshop dauerte einen Tag und diente dem Austausch zwischen Regierungsbehörden nationaler und regionaler Ebene, sowie Industrie, Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftlern. Ein Folgetreffen soll im März 2018 statt finden. AQUEIS übernahm die Fahrtkosten vor Ort und bedankt sich für das Engagement.
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*August 2017*
Gruppenfoto
Während eines Forschungsaufenthaltes in Indonesien wurden die AQUEIS-Mitglieder Christian Lott und Miriam Weber gebeten an einem Seminar über “Microplastics in the Sea” der Sam Ratulangi University in Manado aktiv teil zu nehmen. Miriam präsentierte “Plastic Microparticles in Marine Habitats – Extent, Examples and possible Actions” und Christian referierte über “Studies on the Degradation of Bioplastics in the Ocean”. Das Seminar endete mit einer belebten Diskussion und intensivem Austausch zwischen den Teilnehmern. Ein nationaler Workshop rund um das Thema Kunstoffe im Meer ist im November 2017 geplant. AQUEIS bedankt sich für den Einsatz und wünscht weiterhin gute Kooperation.
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*Februar 2017*
Am 01.02.2017 hat die Klasse 3a der Theodor Billroth Schule Nürnberg drei Stunden Fachunterricht zum Thema „Wasser und Meeresforscher”, unterstützt von AQUEIS e.V., durchgeführt. Dabei wurden die verschiedenen Formen von Wasser und die Organismen die darin leben interaktiv besprochen. Ebenso wurde an ausgewählten Beispielen gemeinsam erörtert was Meeresforscher in den verschiedenen Breitengraden erforschen. Abschliessend haben die Kinder gezeichnet was ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist. Gemeinsam wurde eine Weltkarte mit den Zeichnungen bestückt und so das neu gelernte nochmal wiederholt. Alle Schüler haben mit bemerkenswerter Leistung teilgenommen und sich gewünscht, dass der Fachunterricht wieder stattfinden soll.

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*April 2014*
L’ANTARTIDE CHE PERDIAMO
Portoferraio, 7 Aprile 2014, ore 20.30; Sala multimediale, Circolo Teseo Tesei
L’Antartide è ancora un gioiello naturale del nostro pianeta.
Ma ci sono segnali allarmanti: I più grandi ghiacciai si stanno sciogliendo in maniera inquietante…
Muoiono i pinguini dal caldo…
Le temperature medie salgono quasi 1 grado ogni dieci anni…
Il prof. James McClintock viene all’Elba per presentare le sue osservazioni di più di trent’anni di ricerca, tra iceberg, balene, pinguini, foche e l’effetto del cambiamento climatico su questo ecosistema in declino, affascinante e delicato.
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*Juni 2012*
Kinderschnorcheln auf Elba

Können wir uns Tiere im Meer direkt anschauen? Was ist eigentlich ein Schwamm? Eine Pflanze? Ein Tier? Was frisst der denn, und wie macht er das?
Eine Gruppe Schulkinder zwischen 11 und 15 Jahren erhielt die Chance, mit dem Meeresbiologen Stephan Pfannschmidt ihren Fragen zum Meer nachzugehen. Begleitet wurden sie von der Kunsterzieherin Gloria Gans, die ihre Eindrücke mit Aquarellbuntstiften auf Zeichenpapier festhielt.